“Business model innovation will become as important as technological innovation.“

Henry Chesbrough (2011)

“There has never been as much interest in business models as there is today; seven out of 10 companies are trying to create innovative business models, and 98% are modifying existing ones, according to a recent survey.“

Casedesus-Masanell & Ricart (Harvard Business Review, JAN-FEB/2011)

 

Herzlich willkommen bei

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Diese Webseite befasst sich primär mit den Themen “Business Modeling” und “Business Model Innovation”. Sie soll einen Einblick in diese Themen liefern und zu deren Weiterentwicklung beitragen. Sie finden hier Definitionen, Business Cases, Werkzeuge zur Entwicklung von Geschäftsmodellen und Informationen sowie Angebote zu Workshops bzw. Vorträgen.

Im Laufe diesen Jahres gilt es, diese Seite zu einer wertvollen Anlaufstelle für diejenigen im deutschsprachigen Raum auszubauen, die sich erstmals mit oben genannten Themen befassen oder aktiv mit diesen im Unternehmen konfrontiert sind.

 

Bitte beachten Sie auch unsere aktuelle Work in Progress:

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Viele Spaß beim Stöbern, Ihr

Andreas Rusnjak

Was ist Business Model Creativity?

“Creativity is about coming up with the big idea. Innovation is about executing the idea.”

Business Model Creativity (BMCreativity) is about converting an idea into a successful business

 

Business Model Creativity – mit dem Begriff Business Model Experimentation vergleichbar – fokussiert die experimentelle Neu- oder Umgestaltung von Geschäftsmodellen um bestehende Wert-/ Nutzenversprechen zu verändern bzw. neue Wert-/ Nutzenversprechen in existierenden oder neuen Märkten zu entwickeln. Hierbei geht es primär um ein Wachstum durch Kreativität. Business Model Creativity kann mit geringem Aufwand im eigenen Unternehmen gelebt werden und ich würde sogar soweit gehen, zu behaupten, dass Business Model Creativity ein wichtiger Pfad ist, um nachhaltige Wettbewerbsvorteile erlangen zu können.

Business Model Creativity erlaubt eine strukturierte und schnell erlernbare Herangehensweise, um – im ersten Schritt – einfach und experimentell neue bzw. alternative Nutzen- und Wertversprechen, neue Einsichten zum Wettbewerb, gegenüber dem Kunden, die eigenen Aktivitäten, Partnerschaften, etc. zu gewinnen.

Was ist ein Business Model?

Ein Business Model beschreibt in abstrahierter Art und Weise eine betrachtungsrelevante Auswahl an Produkten (Güter und Dienstleistungen) sowie die zur Leistungserbringung notwendigen Hilfsmittel und dazugehörigen Informations-, Transfer- und Finanzflüsse entlang der Wertschöpfungskette(n) eines Unternehmens oder einer Organisationseinheit.

Wichtige Elemente eines Business Models sind (1) beteiligte Akteure (z.B. Kunden, Lieferanten, Kooperationspartner, Wettbewerber, etc.) und deren Ziele/ Motivation, (2) das Leistungs-/ Nutzenversprechen des Unternehmens, (3) Absatzkanäle, (4) Schlüsselressourcen und Schlüsselaktivitäten, (5) relevante Kosten und Erlöse sowie (6) Erfolgsfaktoren und (7) die Darstellung relevanter Strategien.”


Was ist Business Modeling?

“Als Business Modeling wird der Vorgang oder die Technik zur Erstellung bzw. Konstruktion und Veränderung eines Abbilds von realen oder gedachten Sachverhalten im Kontext einer betrachteten Organisationseinheit bzw. des betrachteten Unternehmens verstanden. Kurz gefasst, als Business Modeling wird der Vorgang oder die Technik zur Erstellung oder Veränderung eines oder mehrerer Business Models verstanden. Das Business Modeling erfolgt auf Grundlage der Wahrnehmung und Interpretation durch die modellierende Person im Hinblick auf den jeweiligen Modellierungszweck und kann der Dokumentation, Neuentwicklung oder Veränderung von Business Models dienen.”

Das auf diesem Blog verwendete Business Model-Framework/ -Poster (siehe folgende Abbildung) entstand im Rahmen meiner Dissertation an der CAU Kiel und in Zusammenarbeit mit Matthias Pohle von der Swisscom (Schweiz) AG. Es kann sowohl bei der Entwicklung eines Unternehmens aber auch bei der Entwicklung eines Produkts (Gut/ Dienstleistung) angewendet werden.

Als mögliches Pendant zu Osterwalder’s Business Model Canvas ist dieser Canvas etwas differenzierter was die Herleitung bzw. Darstellung der Value Proposition angeht, berücksichtigt zusätzlich Erfolgsfaktoren und Strategien und kann über die Viewports strukturierter über verschiedene Unternehmenssituationen hinweg angewendet werden. Ansonsten gilt auch hier, dass einzelne Komponenten wiederum über ein Poster pivotisiert werden können.

 

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